Gegenüber dem Aussichtspunkt Tayes, auf den Höhen oberhalb von Faulx, einem Dorf mit 1344 Einwohnern, liegt der Ortsteil „Les Saulières“, der sich im Zweiten Weltkrieg als strategisch wichtiger Ort erwies. Die deutsche Wehrmacht zwangsrekrutierte Arbeiter der Fabrik Pompey, um Holz zu schlagen und Bunker für Granaten zu errichten. Von dort aus beschoss eine Artilleriestellung die im Département Moselle stationierten feindlichen Truppen. Der Blick vom Ortseingang ist atemberaubend. An klaren Tagen kann man das Moseltal, den Brabois und den Mont Saint-Michel oberhalb von Toul sehen. 54 % der 1720 Hektar großen Fläche sind Naturlandschaft, 42 % werden landwirtschaftlich genutzt, darunter zahlreiche Obstgärten (mit Apfel- und Mirabellenbäumen), die zum guten Ruf des Dorfes beitragen. Die Buchen gaben dem Ort seinen Namen: Fagorum Vallis de Fagus, was so viel wie „Buchental“ bedeutet. Das Dorf umfasst sowohl Basse als auch Haute Faulx und liegt eingebettet im Tal der Mauchère, benannt nach dem Bach, der sich durch das Dorf schlängelt und es im Westen mit einem prächtigen Wasserfall verlässt. An diesem Hang, am Rande des Waldes von Rumont, befinden sich zwei Quellen, die das Dorf mit Trinkwasser versorgen: „La Fontaine Bénite“ (Der gesegnete Brunnen) und „La Couleuvre“ (Die Schlange).
Informationen
Haustiere erlaubt
Individuell
Kostenlose Besichtigungen, nur Außenbesichtigungen